Biathlon: Arttu Heikkinen nach jagdunfall verurteilt
Arttu Heikkinen, ein 21-jähriger finnischer Biathlet und Junioren-Weltmeister, wurde vom bezirksgericht Kainuu wegen schwerer körperverletzung und verstößen gegen das jagdgesetz verurteilt.
Im September 2024 hatte er bei einer jagd versehentlich auf seinen patenonkel geschossen, was zum verlust eines auges führte.
Das gericht verhängte gegen ihn tagessätze, 2.800 Euro schmerzensgeld sowie die übernahme der gerichtskosten. Das urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Heikkinen spricht von einem unfall und erwägt berufung. Er betont, dass er sowohl bei der jagd als auch im biathlon die sicherheitsregeln strikt befolge.
Er bedaure die schweren folgen zutiefst und verfolge den gesundheitszustand seines patenonkels aufmerksam.
Derzeit befindet sich Heikkinen mit dem finnischen Nationalteam im trainingslager und will sich auf die Olympiavorbereitung konzentrieren.
Doch sollte ihm die waffenlizenz entzogen werden, stünde seine karriere im biathlon auf dem spiel.
Der finnische Biathlonverband hält vorerst an ihm fest, das disziplinarkomitee wird den fall jedoch prüfen.